Manuel Westphal MdL
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Presse
08.08.2019, 08:58 Uhr | Abgeordnetenbüro
Geburtshilfe nachhaltig sichern
Fördermittel "Zukunftsprogramm Geburtshilfe"
Der Stimmkreisabgeordnete für den Bayerischen Landtag Manuel Westphal hat sich in den vergangenen Jahren bereits mehrmals für den Erhalt der Geburtshilfe und die Unterstützung von Hebammen eingesetzt. Umso mehr freut es ihn, dass der gesamte Stimmkreis von Fördermitteln aus dem „Zukunftsprogramm Geburtshilfe“ profitiert.
Wie das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege mitteilte, wurden vom Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen aus der ersten Fördersäule des „Zukunftsprogramms Geburtshilfe“ für die Förderjahre 2018 und 2019 41.045 Euro an staatlichen Fördermitteln abgerufen. Der Stadt und dem Landkreis Ansbach wurden insgesamt 167.361 Euro bewilligt. Die Mittel können für Maßnahmen und Projekte zur Stärkung und Sicherung der Hebammenversorgung und Wochenbettbetreuung verwendet werden. „Im gesamten Stimmkreis wurden gemeinsam mit den Beleghebammen Maßnahmen entwickelt, durch die die Arbeit vor Ort unterstützt wird“, führt Westphal aus.

Neben der Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit wurde mit der finanziellen Unterstützung des Freistaats im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen die Gründung eines gemeinsamen Rechtsträgers vorbereitet, der wesentliche Koordinierungs- und Unterstützungsfunktionen übernimmt. Weiter wurde eine Bindungsprämie eingeführt. Beleghebammen, die sich verpflichten, mindestens drei Jahre in der Geburtshilfe im Klinikum Weißenburg tätig zu sein, erhalten diese Prämie. Genauso wurde ein Flex-Pool geschaffen, bei dem immer eine Beleghebamme pro Schicht in Rufbereitschaft ist. Dazu wird eine Flex-Pool-Pauschale gewährt.

Gerhard Wägemann, Landrat von Weißenburg-Gunzenhausen und Klinikchef Jürgen Winter freuen sich ebenfalls über die Unterstützung des Freistaats. Mit den Mitteln können die Beleghebammen bedarfsgerecht unterstützt werden.

Auch der Ansbacher Landrat Dr. Jürgen Ludwig begrüßt die Förderung sehr: „Wir setzen gemeinsam mit der Stadt Ansbach die Fördergelder zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Hebammen ein. In unseren ANregiomed Kliniken geht es um bauliche Verbesserungen der Bereitschaftszimmer, den Einsatz von Kreißsaalassistenzen sowie Prämien für besondere Dienste, daneben aber auch um Werbemaßnahmen zur Personalgewinnung. Weiter investieren wir etwa in die Hebammenfortbildung. So hat die Gesundheitsregion Plus im Mai eine Veranstaltung zum Thema „Hebamme als Unternehmerin“ organisiert, die von den teilnehmenden Hebammen auch wegen ihrer Funktion als Austauschplattform als sehr positiv bewertet wurde.“ Gerade in ländlichen Gebieten sehe er die Versorgung im Bereich Geburtshilfe als besonders wichtig an, betont er anschließend.

„Doch der Freistaat macht noch mehr. Auch der Hebammenbonus wird gut angenommen und unterstützt freiberuflich tätige Hebammen in der Geburtshilfe mit 1.000 Euro im Jahr. In Mittelfranken wurden für 2017 79 Anträge gestellt und für 2018 86 Anträge. Stichtag für die Antragsstellung ist immer der 30. Juni“, ergänzt Westphal.

Weiter hat das Kabinett im Dezember vergangenen Jahres das „Gründerpaket“ beschlossen. Damit werden freiberufliche Hebammen bei ihrer Niederlassung in Bayern unterstützt. Die Richtlinie zu dem Förderprogramm wird am 1. September 2019 in Kraft treten. Anspruchsberechtigt werden Hebammen sein, die nach dem 1. September eine freiberufliche Tätigkeit in Bayern aufnehmen. Die Prämie beträgt bis zu 5.000 Euro.